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Diese Kategorie enthält 69 Artikel

Neue Mitte Altona auf Ikeas Bauzaun

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Warum Ikea nicht baut in Altona.

Für den Ikeabunker mitten in Altona gibt es noch keinen städtebaulichen Vertrag:
“Der städtebauliche Vertrag für das geplante Ikea-Möbelkaufhaus mitten in Altona lässt noch immer auf sich warten, obwohl bereits eine Baugenehmigung vorliegt. Nach einer der taz vorliegenden Auskunft kann die Stadtentwicklungsbehörde zurzeit noch nicht sagen, wann der Vertrag geschlossen werden wird. Er soll die Randbedingungen festlegen, unter denen das Möbelhaus in der Großen Bergstraße gebaut werden darf.
Erstmals auf dem Kontinent will Ikea ein Möbelhaus mitten in der Stadt errichten. Das Projekt ist umstritten, setzte sich aber in einem Bürgerentscheid durch. Die Befürworter erhoffen sich eine Revitalisierung der Großen Bergstraße; die Gegner befürchten, dass das Kaufhaus der Gentrifizierung des Stadtteils Vorschub leistet und dessen Infrastruktur überfordert.
“Die Baugenehmigung wird erst wirksam, wenn der städtebauliche Vertrag abgeschlossen ist”, sagt der GAL-Bezirksabgeordnete Christian Trede. Der Vertrag werde zurzeit verhandelt. “Das geht alles seinen Gang”, ist Tredes Eindruck.
Inhaltlich ist zu verhandeln, inwiefern sich Ikea an der Umgestaltung des Kaufhaus-Umfeldes beteiligt und wie sehr der Konzern den öffentlichen Raum beanspruchen darf. Nach Angaben des CDU-Bezirksabgeordneten Sven Hielscher geht es dabei um die Kosten für die Erweiterung der Poststraße und den Umbau einer Kreuzung. Beides ist nötig, um den zusätzlichen Autoverkehr durch Ikea zu bewältigen. Ein Lieferkonzept soll den PKW-Verkehr minimieren.
Ikea wolle sich einen Zwei-Meter-Streifen vor seiner Fassade als Sondernutzungsfläche ausweisen lassen und viermal im Jahr den Goetheplatz für Veranstaltungen nutzen. Dafür soll sich Ikea am Umbau des Fußgängertunnels zum Bahnhof beteiligen.”       Quelle:  taz 03 2012 

Soll nun doch der kleine Park an der Ostseite der Altonaer Poststraße in Straße/Parkbuchten umgewandelt werden ?  Entwickelt die BSU nun zusammen mit Ikea das Lieferkonzept für Ikea ?
Und am Umbau des Fußgängertunnels wird sich Ikea beteiligen, um dort schon den passenden Werbetunnel einzurichten ? Und der Goetheplatz wird viermal – (für wie lange ?), zum Sondernutzungsgebiet unter Privataufsicht von Ikea – für die Stamp Parade und die kulturellen Events ?

IBA/IGS als Verdrängungsmaschine .. Radiosendung: 31.03.2012, 14:00 – 17:00 FSK 93,0 / 101,4mhz

Kunst, Kultur & Kohle… und gute Beziehungen? Die Rolle von Kunst und Kultur im Aufwertungsprozess Wilhelmsburgs. Ein ganzer Stadtteil wird ganz offiziell und mittels einer Aufwertungsmaschinerie umgewandelt; viele der dort lebenden Menschen müssen Wilhelmsburg bald verlassen.
Wir berichten vom Wilhelmsburger KulturStammtischSued (KUSS), der ein Jahr vor dem Riesenevent IBA und der IGS Bilanz zieht und fragt: “Haben (unsere?) kulturellen und künstlerischen Arbeiten dazu beigetragen, die Gentrifizierung des Stadtteils zu fördern (oder zu verhindern)?”
Im Studio diskutieren wir die Entwicklungen in Wilhelmsburg mit Beteiligten vom Arbeitskreis Umstrukturierung (AKU), Bürgerhaus Wilhelmsburg, Natur | Kultur (IBA Elbinsel Sommer 2008) und Südbalkon.
Im Studio: Rahel Puffert, Heiner Metzger, Lena Kaiser und Michel Chevalier
http://www.fsk-hh.org/transmitter/ibaigs_als_verdraengungsmaschine/62995

hier der Mitschnitt >>

ikea “Bespitzelung von Mitarbeitern und Kunden ?”

möbel kultur online (1.3.12): 
“IKEA Bespitzelung von Mitarbeitern und Kunden?
In Frankreich werden schwere Vorwürfe gegen Ikea erhoben. Laut einem Bericht der Zeitung “Canard Enchaîné” soll der Konzern in dem Land Mitarbeiter und Kunden bespitzelt haben – mit Hilfe von privaten Sicherheitsleuten. Demnach hätten diese die Schweden mit Informationen aus der zentralen Polizeikartei, der Kfz-Zulassungsstelle und dem Führerschein-Register versorgt. Auf diese Weise seien Bewerber ebenso überprüft worden wie Gewerkschafter oder Kunden im Fall eines geschäftlichen Streits.

Ikea nehme die Anschuldigungen ernst, betonte eine Ikea-Sprecherin in Schweden. Der Konzern sei ein “wertebasiertes Unternehmen”, dem die “Privatsphäre der Menschen sehr wichtig” sei. Und Ikea Frankreich betonte, dass “illegale Praktiken”, sollte es sie geben, klar abgelehnt würden.
Die Mitarbeiter würden nun Anzeige erstatten, schreibt das Blatt weiter. Im Anschluss daran wolle sich auch das Innenministerium mit der Angelegenheit beschäftigen.”

Ehemalige NS-Bunkerbaufirma baut den Ikeabunker in Altona

Ex-Nazibunkerbauer_helfen_Ikea_in_Altona

Ex-Nazibunkerbauer helfen Ikea in Altona

Ein kleines Schild im Gebäude Große Bergstraße 219 zeigt den Namen der Firma, die von Ikea die Bauleitung für den Frappant Abriß und den Neubau der Filiale bekommen hat: Inros Lackner AG.
Die firmeneigene Geschichte der “Inros Lackner AG”  beginnt 1936: “Die INROS LACKNER AG entstand durch die Fusion traditionsreicher Ingenieurunternehmen. Die Prof. Dr. Lackner & Partner GmbH (1936) und die Inros Planungsgesellschaft mbH (1950) sind die zwei Hauptsäulen unseres traditionsreichen Unternehmens.”  Im Jubiläumsbuch zu “75 Jahre Inros Lackner AG” (S.42) wird kurz der U-Bootbunker Valentin erwähnt: ” Der U-Bootbunker Valentin, der damals zu den größten Bunkeranlagen Europas zählte, wurde unter Einsatz von Zwangsarbeitern errichtet. Tausende kamen dabei ums Leben” (…) und wenig später: “Die geleisteten Ausgleichszahlungen können nur ein Baustein zur Wiedergutmachung sein, der angesichts des Leids Grenzen gesetzt sind.”

Nun,  welche Zahlungen, in welcher Höhe sind damit gemeint ?

Anzunehmen ist, daß die “Inros Lackner AG” an Planung und Bauaufsicht des U-Bootbunkers Valentin gut verdiente und diese Einnahmen ein gutes Startkapital nach der NS Zeit bildeten.

Mehr Auskunft über die Baugeschichte des “größten freistehenden Bunker in Deutschland” (Grundfläche 35.375 qm) finden sich im Wikipedia Artikel: “ Der Bau wurde von der Organisation Todt geplant und beaufsichtigt. Die Bauleitung wurde seit dem Baubeginn im Jahre 1943 von der Arbeitsgemeinschaft Agatz & Bock wahrgenommen, die Bauleitung vor Ort oblag Erich Lackner und der Deschimag AG Weser.[2]  (…) Für den Bau wurden 10.000 bis 12.000 Zwangsarbeiter aus den besetzten Gebieten und dem KZ Neuengamme herbeigeschafft. Sie mussten in Zehnstundenschichten den Bunker errichten. Vermutlich sind 2.000 bis 6.000 Menschen bei Bauarbeiten ums Leben gekommen, genauere Zahlen sind jedoch schwer zu erfassen. Es sind nur 1.700 Tote registriert, weil die Namen der polnischen und russischen Toten nicht berücksichtigt wurden. Viele Zwangsarbeiter sind an Unterernährung gestorben oder hingerichtet worden.”

genauere Informationen über die Geschichte des ” Bunker Valentin”: Denkort Bunker Valentin 

wie heißt es so schön im Editorial zum Jubiläumsbuch der Lackner AG:
Das Bauen für Mensch und Natur hat sich zu einem der komplexesten und wirtschaftlich anspruchsvollsten Bereiche des Ingenieurwesens entwickelt. Diesen Prozess begleiten wir seit über 75 Jahren.” Wir blicken mit Stolz zurück auf eine Geschichte, die einerseits eng verbunden ist mit Kontinuität und Tradition, andererseits mit Wandel und dem stetigen Blick nach vorn.”



Ja macht nur einen Plan: Zwei-Richtungsverkehr in Altona-Altstadt und ab 9.2.12 die restaurierten Bilder des “Gottbegnadeten” Ludwig Dettmann.

Altona .info: Der Sonderausschuss Ikea und der Verkehrsausschuss der BV Altona plant für den Straßenzug Jessenstr./Louise-Schroederstr.:
“Die Planung sieht die Einführung eines Zwei-Richtungs-Verkehrs und am Grünzug eine erleichterte Querung der Straße für Fußgänger, die den Grünzug benutzen wollen, vor. Die Planung ist auch im Zusammenhang mit der Ikea-Bebauung zu sehen.”
Just am Tag der Anhörung standen ein Paar Aufsteller in Altona Altstadt auf den Gehwegen und informierten über eine “öffentliche Anhörung” am 8.2.12 über die Planungen der beiden Ausschüsse. Die klandestine Einladung in den Kollegiensaal zeigte Wirkung. Die Ausschussvertreter konnten ungestört ihre Verkehrssimulationen abspielen lassen: der Straßenzug Jessenstr.- Louise-Schröderstr. soll für den Zwei- Richtungs-Verkehr umgebaut werden, hier wird ein Baum abgesägt, da kommt wieder einer hin, da eine neue Bank, da eine Bank mit Auflage … usw., alles schön präsentiert per PP.
Was für ein Verkehrschaos ab 2013 zu erwarten ist, welchen Weg die Riesenzulieferlkws dann fahren werden, ob eine “erleichterte Querung für Fußgänger”und der Abbiegerverkehr in und aus der Altonaer Poststr. bei über 5000 mehr Autos für Staus sorgen wird, war dann nicht so das Problem.
Warum eigentlich kommt der Verkehrsausschuß erst jetzt auf die freundliche Idee, hier und da Bänke aufzustellen? Ruhiger wird es nicht werden, Grüner auch nicht.
Sollen sich dann die Fußgänger mit ihren Möbelpaketen auf dem Weg zur S-Bahnstation Königstr. unter den mickrigen Bäumen etwas ausruhen und das kosmische Verkehrsrauschen geniessen ?
Im Windschatten der Aufregung über die Bergspitze fiel die Wirklichkeitsverweigerung der Bezirkspolitiker bei den wenigen Besucher_innen nicht so auf.
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Nachtrag:  lt. “Elbe Wochenblatt Nr. 7″ gab es noch einige Kritik an den Plänen, die von der Planungsfirma “Schmeck-Junker” präsentiert wurden. “Hauptvorwurf: Die Pläne orientieren sich an der “autogerechten” Stadt der 60er Jahre. Dass viele Bürger mittlerweile auf das Fahrrad umgestiegen sind, werde schlicht ignoriert. Genaue Zahlen, wie viele Autos nach der Eröffnung von Ikea durch die Jessenstraße fahren werden, blieb die Verwaltung schuldig. Eine Frau kommentierte: “Habe ich es richtig verstanden? SIe machen eine Straßenplanung, ohne konkrete Zahlen zu nennen?” Ein anderer Kritiker urteilte: “Wenn Sie sagen, die Ikea-Anbindung interessiert uns in diesem Zusammenhang nicht, dann kann ich nur sagen: Das ist kein Konzept.”
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Für den nächsten Tag war ja auch noch eine Feier angekündigt:“Im Rahmen der nächsten Sitzung des Hauptausschusses laden die Bezirksversammlung Altona und die Stiftung Denkmalpflege Hamburg zur Buchvorstellung der Publikation “Ludwig Dettmanns Gemälde im Altonaer Rathaus” ein. Der historische Bilderzyklus Dettmanns, der 1900 von der damals preußischen Stadt Altona in Auftrag gegeben wurde, stellt vier Schlüsselszenen der Altonaer Geschichte dar. Diese Bilder wurden nun restauriert und zusammengefügt.”
Kommt so zusammen, was zusammengehört ? Altona ehrt sich mit  ”Ludwig Dettmann, einem Maler des NS-Staates, der Aufnahme in die “Führerliste” , auch “Gottbegnadeten-Liste” genannt, fand. Gleich 1933, Eintritt in die NSDAP, 1938 Autor: “Ostfront. Ein Denkmal des Deutschen Kampfes”, 1939 in “Kunst im Deutschen Reich(Rosenberg-Organ) als “Maler des Weltkrieges 1914-1918″ hervorgehoben. Er gehörte zum Vorstand des “Reichsverband bildender Künstler” und erwies sich bis an sein Lebensende als Anhänger des Nationalsozialismus.
Davor wurde er von Max Liebermann unterstützt, als dann die Nazis die neuen Herren wurden, war das nicht mehr wichtig. Geschäft ist eben Geschäft, oder wie Max Liebermann am 30.1.33 sagte: “Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.”
weitere Quellen:  Ernst Klee, Kulturlexikon zum Dritten Reich

 

“Tschüss Ikea ? Hallo Hartz-IV-Möbel!”

ein Artikel aus Welt online über Alternativen zum nervigen Ikea Gebastel und den pfiffigen Designer Le Van Bo.

PM Linke Altona: Baurecht kassieren, Bebauungspläne ignorieren – Einigkeit beim Rechtsbruch zwischen Bezirksamt und den Mehrheitsparteien – Die LINKE fordert einen Untersuchungsausschuss*

aus der Pressemitteilung Die Linke –  Bezirksfraktion Altona:
“SPD, GAL, CDU und FDP lehnen die Einleitung/Aufstellung eines
ordnungsgemäßen Bebauungsplanverfahrens bzw. dessen Änderung
(Altona-Altstadt 46) für die Bebauung der sog. Bergspitze zwischen
Großer Bergstr. und Neuer Großer Bergstr. ab. Dadurch wird die damit
verbundene zwingend vorgeschriebene Beteiligung der Öffentlichkeit nach
§3 Baugesetzbuch ausgehebelt.
Der Baudezernent Dr. Gütter und sein Fachamtsleiter Stadt- und
Landschaftsplanung Conrad haben bei einer von der STEG und dem
Bezirksamt Altona am 25.01.12 organisierten Veranstaltung im
Kollegiensaal des Altonaer Rathauses vor mehr als hundert Personen der
Öffentlichkeit erklärt, dass es seitens der Politik keinen Einleitungs-/oder gar
Aufstellungsbeschluss für ein B-Plan-Änderungsverfahren zu Altona-Altstadt 46 gebe,
weswegen der Verwaltung in Bezug auf eine von der anwesenden Öffentlichkeit
mit überwältigender Mehrheit geforderten möglichen Veränderungssperre
die Hände gebunden seien.

Der Vorsitzende des Planungsausschusses, Claassen, stellvertretender
Vorsitzender der SPD-Fraktion, behauptete hingegen in der gestrigen
BV-Sitzung, man sei mitten in einem B-Plan-Änderungsverfahren. Diese
Position wurde auch von den Fraktionsvorsitzenden von SPD und GAL
unterstützt, obwohl dieselben Fraktionen am 22.11.11 im Bauausschuss den
Antrag der LINKEN nach Überweisung des Bauvorbescheidsantrages in den
Planungsausschuss mit dem Ziel einer Bebauungsplanänderung bzw.
Aufhebung abgelehnt hatten.
Als der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Jarowoy, daraufhin den
Bezirksamtsleiter aufforderte, hierzu eine aufklärende Stellung zu
beziehen, erklärte Herr Warmke-Rose sinngemäß, es sei doch letztlich
egal, ob man nun in einem B-Plan-Änderungsverfahren sei oder nicht, man
solle sich nicht an den formalen Kleinigkeiten aufhalten, sondern sich
freuen, dass endlich ‘die Pissecken’ in der Großen Bergstr. verschwinden
würden, IKEA käme und dies auch nach Westen hin (Richtung
Fußgängertunnel unter der Max-Brauer-Allee) von den entsprechenden
Investoren aufgegriffen würde.
Tags zuvor hatte der Altonaer Baudezernent wörtlich erklärt, dass man
das Baurecht im westlichen Teil der Bergspitze (Altona-Altstadt 46)
„kassiert“ habe, was man im östlichen Teil allerdings auch getan hat,
indem man dem Investor Bruhn die Nichteinhaltung der zwingend
vorgeschriebenen Baulinien genehmigt hat.”
die Hintergründe, in der vollständigen PM vom 17.1.12  >>> 

einen  Audio Mitschnitt der Debatte in der Sitzung der Bezirksversammlung am 26.1.2012
gibt es bei altona.info,  ( Seite ganz unten)  >>

Lass mich Komplize sein…

Zum “strategischen Brettspiel” der Gal Altona und die Diskussion am 25.1.12 im Rathaus Altona über die Neugestaltung des Goetheplatzes.
Ein neuer Text bei annaelbe (27.1.12) berichtet über die Diskussion bei der Infoveranstaltung über die Neugestaltung des Goetheplatzes.
Dazu einige Ergänzungen. Eine Zumutung war die Leitung der Veranstaltung durch den Altonaer Baudezernent Dr. Gütter. Zunächst wiederholte er zum xten Male, wie unmöglich es wäre, einer Bebauung des Goetheplatzes zu widersprechen, da der aktuell gültige Bebauungsplan der Fa. Bruhn das Recht gäbe, wie beabsichtigt weiter in den Goetheplatz zu bauen, das wäre Bruhn “nach Recht und Gesetz” erlaubt. Zuerst ließ er nur Verständnisfragen zu, dann mußten die 150 Besucherinnen ihre Fragen um 30 Minuten verschieben, weil erst dann die  Stadtplaner vom Büro Loosen, Rüschoff+ Winkler (lrw) sich die Ehre gaben, die Versammlung mit einer akribischen Beschreibung ihrer Vorarbeiten zu langweilen. Als die Pläne von lrw, wie immer schick als PP Präsentation inszeniert, konkreter wurden, trat deutliche Ernüchterung ein. Ein Grünweg, der aus verschiebbaren Bäumchen besteht, Sitzgelegenheiten in Gestalt von holzverkleideten Betontrögen, ein strapazierbares Gehwegplattenmosaik und designte Straßenlampen á la Hafencity; Frau Loosen gab sich redlich Mühe. Für ein erfrischendes Lachen sorgte der Fehler in der Präsentation: der Schattenwurf einer Straßenlampe war gleichlang dem des doppelt so hohen Ikeabunkers. Wieder Dr. Gütter: Alles muß so gebaut werden, tolle Entwürfe, vielen Dank an lrw ….
Dann die besorgten Anwohner_innen: Ich möchte auf dem Goetheplatz mit meinen drei Kindern ein Butterbrot auspacken und Picknick machen, ich möchte den Goetheplatz mit Konzerten beleben mit Möbeln von Ikea, ich möchte Lichteinfall in die dann dunkle Große Bergstraße bringen usw. Fehlt noch was ?  Ja, die Erkenntnis, daß alle Belebung des Goetheplatzes dann eine Aufhübschung des Ikea Eingangsbereichs sein wird. Das Stamp Festival hat es die letzten Jahre vorgemacht, wenn genügend Platz bleibt, wird sich Stamp/die Altonale weiter darum bemühen, “sponsored by Ikea”, zur globalen Verkaufsförderung… .
Und zwischen den zu und wegeilenden Ikeakäuferinnen mit und ohne Auto findet sich dann sicher ein gemütliches Plätzchen auf der eleganten Verkehrsinsel vor Ikea oder an der Bushaltestelle, zum Picknick und fürs Stelldichein beim candlelightdinner …..usw. Noch einige konstruktive Ideen für Ikeas Einlaufschleuße?
Uns wurde schlecht. Zuviel Dummheit nervt.
Danach profilierte sich, lt. annaelbe, Hr. “Stadtplaner” Classen mit  populären Vorschlägen.Die Gal und Cdu Lokalprominenz war weitestgehend abwesend, wozu auch. Ein weisungsgebundender Baudezernent hat die Diskussionsveranstaltung nahezu perfekt blockiert.
Komplizen finden sich immer. Selbst für Ikea.
Und das “Komplizen” Spiel der Gal Altona ? Das war offenbar die Inspiriation für das
Zukunfts-Konzept des Frappant e.V. in der Viktoriakaserne.  (siehe Heft 2: Viktorias Komplizen;)
Es gibt offenbar auch pädagogische Konzepte, die dumm machen.

Ikeabunker; wird die Stadt Hamburg (BSU) allem zustimmen ? Der Bezirk reibt sich die Augen und murckst ganz eigenwillig weiter.

Baustopp, Verzögerung, neue Verkehrsplanung ?
Für Ikea soll es keine Probleme geben. Wie absehbar, verdichten sich die Hinweise, daß Ikea den unförmigen Bunker wie geplant in die Große Bergstraße klotzen kann: “Im Norden wird die Baugrenze um rund 18 Meter, im Süden bis zu 15 Meter überschritten.” (taz 22.1.12)
Die zuständige Behörde für Stadtentwicklung (BSU) will alles genehmigen, Altonas Bezirkspolitiker übten sich derweil in kleinteiliger Kritik und versuchten, die Zufahrt zum Parkhaus über den Lawaetzweg zu verhindern. War wohl nichts: “Offenbar hat sich die Stadt in dieser Frage über die Hoheit des Bezirks hinweggesetzt. Denn Ikea zufolge hat sich nichts an der Verkehrsplanung geändert.”(taz).
Die zugrunde gelegte Verkehrssimulation war bekanntermaßen falsch, der Verkehr wird durch den Lawaetzweg, die Altonaer Poststraße, die Ehrenbergstraße, Mörkenstraße und die Jessenstraße rauschen. Tag und Nacht direkt vorbei am neuen weiß- braunen Plattenbau namens JessenQuartier (auch “Lebensfreude Altona” genannt), an den Wohneinheiten am Lawaetzweg und an der Altonaer Poststraße Deren Eigner, die Wohnbau GmbH dealt zwar noch um etwas mehr Entschädigung, die wird sie wohl von der BSU bekommen, damit das Hundertwassercafe an der Behringstraße  von der Wohnbau nun endlich umgebaut wird. Alles Ikea – oder wie ?
und es geht weiter: Der Goetheplatz soll von westlicher Seite zugebaut werden. Nach den vorliegenden Plänen wird die Bruhn Immobilien ein sechsstöckiges Geschäfts- und Wohnhaus an der Ecke Goetheplatz, Neue Große Bergstraße bauen können. Das dann auch nochmal 15 m weiter in den Goetheplatz und 7 m in den öffentlichen Raum der Fußgängerzone vorrückt ( die sog.”Bergspitze”).
Eine Animation der Pläne ist  hier >>  zu sehen.
Die Vorstellung dieser dusseligen Pläne ist am 25. Januar 2012 um 19.00 im Rathaus Altona (Kollegiensaal)
Wieviel Murcks trauen wir der BSU und den Altonaer Bezirkspolitikern von Cdu, Spd, Gal und Fdp noch zu ?

Umfrage: Alle reden über Wulff, wir nicht !


Gesche Boehlich, Fraktionsvorsitzende (Gal) sagte den Untergang von Altona Altstadt voraus, wenn nicht Ikea käme. Bis vor einem Jahr immer auf seiten von U.Szczesny, wiederholte aggressiv die Cdu-Meinungen und drückte die Pro Ikea Linie vehement in der Gal Altona durch.
Beruf: Hausfrau in Blankenese.
Mark Classen, stv. Fraktionsvorsitzender und baupolitischer Sprecher der Spd im Bezirk. (1.1.12)
Setzte sich engagiert für die Ikea Ansiedlung ein, etwas verwirrende Vorschläge zur Erweiterung der Parkplatzangebote für Ikea Kunden, sein euphorische Statements zur aktuellen Lage in der Großen Bergstraße machen ihn zum Hoffnungsträger.
Uwe Szczesny, Fraktionsvorsitzender (Cdu), wortgewaltiger Für-Ikeasprecher und gewiefter Taktiker, gut mit der lokalen Presse verbandelt.
Geschäftsführer einer Unternehmensberatung in den USA. Welcher ?

Ikeas Bunkerentwurf für Altona, im Stadtmodell Hamburg (1:500), Wexstraße 7

Der Goetheplatz und die Neue Große Bergstraße wird nach neuen Plänen zum Vorplatz für den Ikeabunker bzw. zum Durchleitungsraum für Ikea Nerds.
weitere Bilder: Huch, so riesig wird der Ikeabunker in Altona
im Vergleich dazu die “Fassadenentwurfdarstellungen”

Ikea schafft alle – Ansiedlung in Lübeck genehmigt

Wie in Altona/Hamburg kann Ikea sich in Lübeck auf seine Lobbyarbeit verlassen. Das Lübecker Stadtparlament hat mit den Stimmen von Spd, Cdu, Fdp und der Grünen dem Bebauungsplan von Ikea für Möbelhaus, Baumarkt und Einkaufszentrum zugestimmt.
120 Mill. werden von Ikea nur 60 km von Altona entfernt für den Monsterplan investiert.
Ein Grund mehr das Altona Projekt von Ikea abzublasen, die Baugenehmigung ist aktuell von der BSU noch nicht erteilt.

 

Die Pogromnacht 1938 in Hamburg Altona, wie 2008 und jetzt daran erinnert wird

Jüdischer Friedhof/ Jewish Cemetery Hamburg Al...

Image via Wikipedia

Mitschnitt der Radiosendung  >>
Ein Gang durch die Grosse Bergstrasse in Hamburg Altona. Bei dem die zahlreichen juedischen Geschaefte, Kultureinrichtungen und Synagogen beschrieben werden, die vor der Pogromnacht Altona Altstadt zu einem Zentrum juedischen Lebens in Hamburg machten. Judith Haman beschreibt in ihren Beitraegen das nahezu vollstaendige Verschwinden der juedischen Kultur in Altona, von den Nazis vorbereitet, seit 1933 gezielt vorbereitet und exekutiert bei den Pogromen 1938, mit Unterstuetzung vieler Anwohner.

2008 hatte Judith Haman am 9.11.einen Rundgang, ausgehend von der Blinzelbar in der Grossen Bergstrasse veranstaltet. In Gespraechen, Informationen, Bildern und Filmen zur “Geschichte und Gegenwart in Altona und anderswo” stellte sie ihre Dokumente ueber das juedische Leben in Altona vor und sprach mit den Besucher_innen ueber deren Kenntnisse. Ein Unterstuetzungsantrag beim Altonaer Bezirksamt wurde abgelehnt. Die behoerdliche Gedenkveranstaltung wollte keine Notiz von ihrem Rundgang nehmen.

Weitere Informationen und Bilder von der Rauminstallation “Eine Begegnung zum 70. Jahrestag der Pogromnacht 1938″ am 9.11.2008 in der Blinzelbar (Hamburg Altona, Grosse Bergstrasse 158)
auf der  Blinzelbar Webseite >>>

Kulturetage Altona (kea), schoene neue Kunstwelt für rund 2,4 Mill.

“Die Kulturetage im Neuen Forum der Großen Bergstraße wurde eröffnet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro.”
mehr im Abendblatt  Artikel von Joachim Mischke >>>
und in seinem Kommentar “Kunst belebt das Geschäft ?
Die Kulturetage Altona ist eine Investition. Fragt sich, für wen.  

6.12.11:
Das Elbe Wochenblatt verweist in einem Artikel auf die Abhängigkeit der Kulturetagen Konzeption von dem Einsatz der “Ein-Euro-Kräfte”

Deutsch: abriss des frapant karstadt in der gr...

Image via Wikipedia

 : “Die Kulturetage Altona könnte nicht lange überleben, befürchtet deren Chefin Marlies Strehlow. Grund: Derzeit halten 17 Ein-Euro-Kräfte den an der Großen Bergstraße 160 gelegenen Betrieb mit Ateliers, Ausstellungsflächen und Büros am Laufen. Wegen der Kürzungen und Streichungen im Bereich der Ein-Euro-Jobs fallen diese „Arbeitsgelegenheiten“, so die amtliche Bezeichnung, zum 31. Dezember weg.”

Wilko Wagner demontiert für Ikea in Altona, auch mit Dumpingloehnen ?

Nach NDR Recherchen will “die Abbruchfirma Wilko Wagner (…) den bulgarischen Billigarbeitern jetzt angeblich den ausstehenden Lohn des vergangenen halben Jahres zahlen.” Die Recherche bezieht sich auf Arbeiten im Auftrag der städtischen Sprinckenhof AG in Wandsbek.
Ob der Lohn nun noch bezahlt wird, warum die Sprinckenhof Ag darüber nichts berichtet und für welche Dumpinglöhne die Arbeiter beim Frappant Abriss schuften mussten ?  Keine Informationen, nichts.
Fest steht: die Wilko Wagner GmbH leitete den Abriß des Frappant Gebäudes in Altona, entfernte Asbest Warnungen an die Anwohner im März 2011 mit der Drohung:  “sie würden es mit Wilko Wagner zu tun bekommen, wenn sie nicht verschwinden würden”.
Dazu im Film “Der Ikea Frappant Wahnsinn 2011″ :Wilko Wagner arbeitet mit Dumpinglöhnen am Frappant Subunternehmer ist das Stichwort.

Immerhin durfte die Rettungshundestaffel des DRK in den Trümmern des Frappant trainieren. (Mai 2011)

laut TAZ Nord (29.11.2011): ” möchte  die Mitgesellschafterin und Ehefrau des Abbruchunternehmers Wilko Wagner, Kirsten Wagner, als “Geste guten Willens” formell drei bulgarischen Bauarbeitern einen Scheck über 21.500 Euro für zurückgehaltenen Lohn eines Subunternehmers übergeben.”
Die Wortwahl “Geste guten Willens” offenbart deutlich die zynische Arroganz der Firma Wilko Wagner.
Hilfe bekamen die drei Bauarbeiter von der Beratungsstelle “Migration und Arbeit”.
In der Seitenleiste des Taz Artikels wird darauf hingewiesen: “Übernommen hat der DGB die Beratungsstelle Migration und Arbeit in Hamburg trotz anfänglicher Bedenken der Gewerkschaft der Polizei und der IG BAU zum 1. Januar 2010. ”

Der neue Fussgängertunnel – die Einflugschneise für Ikea-Kunden

“Nun ist es raus, wie die neue Einflugschneise für die Möbelhaus-Kunden aussieht, der Architekten-Wettbewerb entschieden: Keine Händler, keine Punks mehr. Alle Podeste und Treppen werden abgebaut, eine Verlängerung der Rampe ist aber nicht vorgesehen (o.k. – nicht für Rollis geeignet)  Ob die bisherigen Händler ein neues Ladengeschäft bekommen, ist ungewiss. Und Ikea bezahlt wahrscheinlich einen Teil vom Tunnel-Neubau.”
mehr dazu auf der Recht auf Stadt Seite >>>

“…wir haben weniger Parkplätze” P. Betzel (Gf-Ikea) über den Ikea Bunker

Der Bauantrag für die Ikea Filiale in Altona wird noch bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg (BSU) bearbeitet, die Arbeiten in der Frappant Baugrube dümpeln vor sich hin, die Betonplatte, durch die das Frappant mit dem Forum -Gebäude verbunden war, ist durchtrennt. In Altona ist auch unter ehemaligen Ikea Befürwortern ein gewisser Katzenjammer ausgebrochen, von einer Begeisterung über die Möbelfiliale in der Großen Bergstraße keine Rede mehr.
Zeit also für ein Signal von Ikea: Im Abendblatt (7.11.11) kündigt P. Betzel an, was schon hinlänglich bekannt ist: “Wir haben weniger Grundfläche zur Verfügung in so einem Haus, wir haben weniger Parkplätze“, sagte Betzel. Die Trennung von Möbeln und Wohnzubehör werde aufgegeben: Direkt neben den Küchen würden die passenden Töpfe, Pfannen und Geschirr angeboten.”
“Wir”, also Ikea, hat “weniger Parkplätze”, interessant .
Das andere “wir”, die Anwohner_innen haben dann bald tagsüber überhaupt keine Parkplätze mehr.
Was die Möbelhauskunden alles in ihre Autos packen müssen, wissen wir ja nun.

der Ikea Entwurf, wie er sich charmant in die Umgebung einfügt. Der fertige Ikea Bunker wird die Nachbargebäude um einiges überragen. Und wie fast immer falsch bei den Fassadenentwürfen von Zurl, die Lichtverhältnisse. An welchem Sommertag sollte das wo sein ? In Altona bestimmt nicht, vielleicht in Nordschweden, am 21.6. ?

Was zahlt Ikea den Bauarbeitern in Altona ? In Vernier bei Genf war es zuwenig.

Das weiß wohl nur die Bauleitung und evtl. Herr Moebus. Da vorwiegend die Subunternehmer von Subunternehmern angestellt werden, ist es kein leichtes Unterfangen, etwas über die Bezahlung der Bauarbeiter zu erfahren. Die Aufsichtsbehörden sind überlastet oder “können” nicht überprüfen, sonst würde die Betriebsamkeit auf den Baustellen allzu sehr einbrechen.
Und, wo Kläger sind, helfen Verträge, die das Risiko auf die Subunternehmer abwälzen:
Inspektoren einer paritätischen Kommission hätten zwischen April und Juni auf der Grossbaustelle in Vernier bei Genf etwa 40 Verstösse gegen geltende Gesamtarbeitsverträge (GAV) festgestellt, teilte Unia mit. Das Möbelhaus ist Mitte September eingeweiht worden.
10 Prozent unter Mindestlohn
Die Unternehmen, die für Ikea arbeiteten, hätten den Arbeitern zehn oder mehr Prozent weniger bezahlt als der Mindestlohn vorschreibt, Reisespesen nicht ausbezahlt oder Arbeitskalender eigenmächtig verändert. Betroffen waren laut der Gewerkschaft vor allem Bauarbeiter aus der Deutschschweiz, Deutschland und Osteuropa.

10’000 Franken zur Begleichung der Lohndifferenz
Ikea hat nun ein Depot von 10’000 Franken zur Begleichung der Lohndifferenz an Unia bezahlt, das für die Elektroinstallationen verantwortliche Unternehmen ETAVIS ebenfalls 10’000 Franken, wie Hans Kaufmann, Chef Immobilien von Ikea, auf Anfrage sagte. Damit würde in nachgewiesenen Fällen die Lohndifferenz beglichen. Laut Kaufmann handelt es sich jedoch nur um eine Handvoll Fälle von Mindestlohn-Unterschreitungen. Die Verantwortung dafür übernähme die Ikea jedoch nicht. Mit allen Unternehmen sei vertraglich vereinbart worden, dass die Mindestlöhne eingehalten werden müssten.”
Quelle: Schweizer Fernsehen 4.10.2010

Der zitierte Hans Kaufmann ist auch Abgeordneter der rechtspopulistischen SVP.

Sa. 29.10.11 14 – 17.00 Altona Abroad 2 bei FSK 93,0/101,4 mhz + livestream

Mitschnitt der Radiosendung Altona abroad 2 – 29.10.2011 – FSK 93,0/101,4 mhz  >>

Altona abroad 2   Radiosendung
Ein akustischer Spaziergang von der neuen “Mitte Altona” Richtung Elbe über die Große Bergstraße, die Viktoria Kaserne zur Schomburgstraße. Viktoria Kaserne – die Kreativen und die Stadt, Bahngelände – Denkpause oder alles in trockenen Tüchern ?
Bahndirektion, Seefahrtsschule – die Architekten und Markendesigner kommen, Sichelfläche am Kaispeicher D, der Ikea Bunker und welche “Spezialisten” hier tätig sind, Kebap – was kann werden aus dem Bunker in der Schomburgstraße ?
> Demoberichte “Mietenwahnsinn stoppen”
Studiogäste:
Thomas Leske, Altopia, Robert Jarowoy, Fraktionsvorsitzender der Linken in Altona, Dorothee Daphi, annaelbe, Daniel Behrens, Frappant e.V., Heike Breitenfeld und Julian Stolte, Kebap
Dj: Michel Chevalier.
Redaktion, Moderation: Bettina Göbel,  Jon Hagen, Judith Haman, Lena Kaiser, Heiner Metzger, Rahel Puffert, Dörte Schmidt-Reichhardt und Johannes Kohl

Altona Abroad 2

Umfrage: Wer wulfft in Altona am meisten ?

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Die vierte Gewalt klärt auf !

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