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Was steht in den Paradise Papers über Ikea?

Aus dem Spiegel vom 31.10. 2015. Nach der Überschrift: „Ikea-Gründer zahlt wieder Steuern in Schweden“, und dem Hinweis, daß der Ikea Gründer I. Kamprad  2013 erstmal wider Steuern in Schweden zahlt, 640 000€ auf seine Einkünfte von 1 900 000 € Einnahmen. Nach der „positiven“ Überschrift, dann weiter unten: „Ikea verzeichnete in Deutschland im Ende August abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/2015 einen Rekordumsatz von 4,4 Milliarden Euro, auch in fast allen anderen Ländern sind die Verkaufszahlen gut. Weltweit erzielte der Konzern einen Gesamtumsatz von 31,9 Milliarden Euro, das waren 11,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der internationale Konzern ist durch die Luxemburg-Leaks-Affäre ins Zwielicht geraten. Das Möbelunternehmen hat es in der Disziplin des Steuersparens zu besonderer Meisterschaft gebracht. Laut Dokumenten, die im November 2014 enthüllt wurden, soll die Inter Ikea Holding etwa im Jahr 2010 ganze 48.000 Euro Steuern gezahlt haben – auf einen Gewinn von damals mehr als 2,5 Milliarden Euro. Das entspricht in etwa einem Steuersatz von zwei Tausendstel Prozent.“

Die Steuervermeidungstrategien sind lange bekannt, lange vor den „Panama Papers“ vor ca. zwei Jahren, die EU bastelt an einer Liste, Ex-Finanzminister Schäuble schwafelt von der Hydra namens Steuervermeidungstricks und Juncker, Präsident der Europäischen Kommisssion hält sich eher zurück.

„Im November 2014 deckte ein internationales Rechercheteam unter dem Namen Luxemburg-Leaks auf, dass das Großherzogtum Luxemburg in der Amtszeit von Jean-Claude Juncker seit 2002 komplizierte Steuerabkommen zwischen mehr als 340[57] internationalen Konzernen und Luxemburg abschloss, welche Hunderte Milliarden Euro durch Luxemburg schleusten und damit Steuern in Milliardenhöhe sparten. Steuerabkommen gibt es beispielsweise zwischen Luxemburg und Amazon, FedEx, IKEA, PepsiCo, Procter & Gamble, Deutsche Bank, E.ON (siehe auch: Dutchdelta Finance), Fresenius Medical Care, etc. In zwei Fällen untersucht die EU-Kommission, ob es sich dabei um eine verbotene Subvention handelt. Juncker behauptete, er wolle sich nicht in die Ermittlungen dazu einmischen.[58] Juncker war als Finanzminister Dienstherr von Marius Kohl, dem Leiter der Steuerbehörde Sociétés 6, welcher Steuervereinbarungen persönlich mit Beratern von Konzernen besprach und genehmigte.[59] In Absprache mit seinem Dienstherren, dem damaligen Finanzminister Jean-Claude Juncker bzw. Luc Frieden, entschied Kohl die meisten Anträge positiv.“ aus Wikipedia

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bald mehr über das Thema Verwertung

im Kontext der Aktionen 2009/2010 für den Erhalt des Frappant Gebäudes und dessen Umwandlung in ein Stadtteil- und Kulturzentrum.

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